Allgemeine Geschäftsbedingungen
(AGB)

Änderungen vorbehalten, letzte Aktualisierung: März 2026

1. Allgemeines

1.1 Alle Lieferungen und Leistungen erfolgen ausschließlich auf Grundlage der nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) in der zum Zeitpunkt der Bestellung gültigen Fassung.

1.2 Abweichende oder ergänzende Bedingungen der Auftraggeber*in werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich schriftlich zugestimmt.

1.3 Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt (Salvatorische Klausel).

2. Geltungsbereich

2.1 Diese AGB gelten für alle Verträge zwischen The Goodest Stationery Company, Deniz Şahin und Auftraggeberinnen, die Verbraucherin im Sinne des § 13 BGB sind.

2.2 Verbraucher*in ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.

3. Vertragsschluss

3.1 Die Präsentation der Produkte auf der Website stellt kein bindendes Angebot dar. Alle Preise werden ausschließlich auf individuelle Anfrage ermittelt und in einem schriftlichen Angebot mitgeteilt.

3.2 Der Vertragsschluss erfolgt in folgenden Schritten: 

3.2.1 Die Auftraggeberin stellt eine unverbindliche Anfrage.

3.2.2 Die Auftragnehmerin übermittelt ein individuelles, befristetes Angebot (per E-Mail).

3.2.3 Der Vertrag kommt zustande, sobald die Auftraggeberin dieses Angebot innerhalb der Annahmefrist von 14 Tagen ausdrücklich (Textform, z. B. E-Mail) bestätigt.

4. Preise und Zahlung

4.1 Alle im individuellen Angebot genannten Preise sind Endpreise in Euro (€).

4.2 Alle Preise verstehen sich inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer (Bruttopreise).

4.3 Die Zahlung erfolgt per Vorkasse in zwei Teilbeträgen:

4.3.1 Teilzahlung (50 % des Bruttogesamtbetrages):
Fällig unmittelbar nach Vertragsschluss. Erst nach Eingang dieser Anzahlung beginnt die Auftragnehmerin mit der Erstellung der digitalen Entwürfe (Design-Phase).

4.3.2 Teilzahlung (50 % des Bruttogesamtbetrages zzgl. evtl. Auslandsversandkosten): Fällig nach der finalen Druckfreigabe durch die Auftraggeberin.

4.4 Der Druck sowie die Konfektionierung und der Versand der Ware erfolgen erst nach vollständigem Eingang des gesamten Bruttorechnungsbetrages auf dem Konto der Auftragnehmerin. 4.5 Bei Lieferungen in Länder außerhalb der EU können zusätzliche Kosten (z. B. Zölle oder Einfuhrsteuern) anfallen. Diese sind nicht im Preis enthalten und von der Auftraggeberin direkt an die zuständigen lokalen Behörden zu zahlen.

5. Liefer- und Versandbedingungen

5.1 Der Versand innerhalb Deutschlands ist für die Auftraggeber*in kostenfrei.

5.2 Für den Versand ins Ausland fallen zusätzliche Kosten an, die im individuellen Angebot als Bruttobetrag ausgewiesen werden. Ergänzend gelten die Regelungen zu Zöllen und Steuern gemäß Ziffer 4.5.

6. Urheberrecht und Nutzungsrechte

6.1 Eigentum am Design:
Alle von der Auftragnehmerin erstellten Entwürfe, Grafiken und Layouts sind urheberrechtlich geschützte Werke. Die Urheberrechte verbleiben vollumfänglich bei der Auftragnehmerin.

6.2 Nutzungsumfang: Mit der vollständigen Bezahlung erwirbt die Auftraggeberin ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht. Dieses ist streng auf die private Nutzung (z. B. die eigene Hochzeitsfeier) beschränkt. 

6.2.1 Eine Vervielfältigung, Bearbeitung oder kommerzielle Weiterverwendung (z. B. der eigenständige Nachdruck bei anderen Dienstleistern) ist ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung der Auftragnehmerin nicht gestattet.

6.3 Keine Herausgabe von Rohdaten: Ein Anspruch auf die Herausgabe von offenen Grafikdateien (z. B. InDesign- oder Illustrator-Dateien) besteht nicht. Geliefert werden ausschließlich die physischen Druckprodukte oder finalen, geschützten Ansichts-PDFs.

6.4 Referenznutzung: Die Auftragnehmerin darf Fotos der gefertigten Produkte für die Eigenwerbung (Website, Social Media) nutzen. Persönliche Daten (wie Adressen oder Telefonnummern) werden dabei unkenntlich gemacht, sofern die Auftraggeberin dem nicht ausdrücklich widerspricht.

7. Widerrufsrecht

7.1 Gesetzliches Widerrufsrecht:
Verbraucherinnen steht grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen zu.

7.2 Ausschluss bei Personalisierung:
Dieses Widerrufsrecht besteht gemäß § 312g Abs. 2 Nr. 1 BGB nicht bei Verträgen zur Lieferung von Waren, die nicht vorgefertigt sind und für deren Herstellung eine individuelle Auswahl oder Bestimmung durch die Auftraggeberin maßgeblich ist oder die eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse der Auftraggeberin zugeschnitten sind.

7.3 Anwendung:
Da die angebotenen Einladungskarten und Papeterie-Erzeugnisse nach den spezifischen Vorgaben (z. B. individueller Text, Namen, Daten, Layout-Anpassungen) personalisiert werden, ist ein Widerruf ausgeschlossen, sobald der Gestaltungsprozess auf Wunsch der Auftraggeberin begonnen hat.

7.4 Vorzeitiges Erlöschen:
Mit der Zahlung der ersten Teilzahlung (50 %) und der Übermittlung der für die Personalisierung notwendigen Daten erklärt die Auftraggeberin ihre ausdrückliche Zustimmung, dass die Auftragnehmerin mit der Ausführung der Dienstleistung vor Ablauf der 14-tägigen Widerrufsfrist beginnt. Die Auftraggeberin nimmt zur Kenntnis, dass das Widerrufsrecht mit Beginn der Ausführung der personalisierten Dienstleistung erlischt.

8. Gewährleistung und Haftung

8.1 Druckfreigabe & Mitwirkungspflicht:
Die Auftraggeberin ist verpflichtet, die ihr übermittelten digitalen Korrekturabzüge (PDF-Vorschau) sorgfältig auf Satz-, Rechtschreib- und Inhaltsfehler sowie auf die Richtigkeit der Daten (z. B. Namen, Hochzeitsdatum, Orte, Uhrzeiten) zu prüfen. Mit der schriftlichen Druckfreigabe (Textform, z. B. per E-Mail) bestätigt die Auftraggeberin die Richtigkeit der Inhalte. Für Fehler, die bereits im freigegebenen Korrekturabzug enthalten waren und nach der Produktion entdeckt werden, übernimmt die Auftragnehmerin keine Haftung. Eine Reklamation aufgrund dieser Fehler ist ausgeschlossen.

8.2 Test-Kit und Materialbeschaffenheit:
Die Auftragnehmerin bietet ein kostenpflichtiges Test-Kit an. Dieses dient dazu, der Auftraggeber*in einen Eindruck von der generellen Papierqualität, der Haptik und der Drucktechnik zu vermitteln. 

8.2.1 Da das Test-Kit nicht das gesamte verfügbare Farbspektrum oder alle Veredelungsvarianten abbilden kann, stellen Abweichungen bei Farben oder Materialien, die nicht explizit Teil des Test-Kits waren, keinen Mangel dar, sofern sie innerhalb branchenüblicher Toleranzen liegen.

8.2.2 Papier ist ein Naturprodukt. Geringfügige Abweichungen in der Färbung, Struktur oder Grammatur (Stärke) innerhalb einer Charge oder im Vergleich zum Test-Kit sind materialbedingt und berechtigen nicht zur Reklamation. 

8.3 Technisch bedingte Abweichungen (Farbe & Darstellung): Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Darstellung von Farben auf digitalen Bildschirmen (Monitoren, Smartphones, Tablets) im RGB-Farbraum erfolgt und je nach Geräteeinstellung stark variieren kann. Der finale Druck erfolgt im CMYK-Farbraum oder mit Sonderfarben. Geringfügige Abweichungen zwischen der digitalen Bildschirmdarstellung und dem physischen Druckergebnis sind technisch unvermeidbar und stellen keinen Mangel dar.

8.4 Haftungsbeschränkung: Die Auftragnehmerin haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit. Für sonstige Schäden haftet die Auftragnehmerin nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

9. Eigentumsvorbehalt

9.1 Die gelieferte Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung des gesamten Rechnungsbetrages im Eigentum der Auftragnehmerin.

10. Schlussbestimmungen

10.1 Anwendbares Recht:
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

10.2 Salvatorische Klausel:
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gelten die gesetzlichen Vorschriften.

10.3 Streitbeilegung:
Die Auftragnehmerin ist nicht bereit oder verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

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